Wir haben gewonnen – Berlin wird Divestment-Haupstadt!

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Wir jubeln: Nach 500 Tagen Action und Hoffnung stimmte das Berliner Parlament am 23. Juni 2016 einstimmig für #Divestment! Öffentliche Gelder des 750-Millionen-Euro-Pensionsfonds müssen jetzt durch den Finanzsenator aus allen Unternehmen abgezogen werden, „deren Geschäftsmodell dem Ziel der Klimaneutralität widerspricht“. Verbannt wird, wer mit klimaschädlicher Kohle, Öl und Gas Geschäfte machen will.

Berlin tritt damit in die Fußstapfen z.B. von Oslo, Kopenhagen, Seattle, Paris, Melbourne, Münster und Stockholm. Die Hauptstadt schließt sich der weltweiten Divestment-Bewegung an, zu der mehr als 500 Großinvestoren wie Universitäten, Kirchen, Stiftungen, Versicherungen, Pensionsfonds gehören.

Auf der schwarzen Liste unerwünschter Firmen stehen u.a. RWE, E.on und Total. Tabu sind außerdem Unternehmen, die mit Atomkraft und Kriegswaffen Geld verdienen wollen. Berlin sucht jetzt einen Finanzdienstleister, der bis zum 31.12.2016 einen ethischen Aktienindex entwickeln soll, um das Geld schnell umzuschichten. Bitte weitersagen!

Das ist auch Euer Sieg! – ohne Eure wunderbare Unterstützung hätten wir diesen Kraftakt nicht geschafft. Was alles nötig war, Berlin zur Divestment-Hauptstadt zu machen, und wie es jetzt weitergeht, erfahrt Ihr hier.

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