Jetzt wird’s öffentlich: Klimaschädliche Bundespensionen in den Medien

Gepostet am Aktualisiert am

Unsere Divestment-Mission ist gerade erst gestartet, jetzt berichtet schon die DIE ZEIT darüber (Artikel „Dreckige Milliarden“ vom 2.5.2018). Ihre Recherchen bestätigen, dass Pensionen von 600.000 Bundesbeamt*innen, Soldat*innen und Richter*innen klimaschädlich finanziert sind. Durch die Anfrage der ZEIT beim Innenministerium kam auch ans Licht, dass der Bund seine Aktiengeschäfte mit Kohle-, Öl- und Gaskonzernen 2018 nicht etwa verringert, sondern auf 542 Millionen Euro verdoppelt.

Das ist unverantwortlich und muß sich ändern! Fossil Free Berlin veröffentlichtet deshalb am 22.5. diese Pressemitteilung.

Zitiert wird darin der ehemalige Bundes-Staatssekretär Ulrich Kasparick. Er bekommt vom Bund eine staatliche Pension und ruft die Verantwortlichen im Bundestag zu einer klimafreundlichen Finanzwende auf. Kasparick sagt: “Der Bund hat sich in Interessenkonflikte mit Konzernen wie Total, BASF und Eni verstrickt, die den Klimaschutz untergraben. Staatspensionen dürfen nicht länger in Kohlekraftwerke fließen, auch nicht in Gaspipelines und Ölbohrinseln.”

Meike Schützek von ‘Fossil Free Berlin’ kommentiert: “Es wirkt, als wolle Deutschland mit einer halben Milliarde Euro auf das Scheitern seiner eigenen Klimaziele wetten. Diesen fatalen Eindruck sollte der Bundestag mit Divestment korrigieren. Die Welt wartet händeringend auf positive Klimaschutz-Signale aus Berlin.”