Das Gefühl, wenn man einen Weltveränderer empfängt

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Eine Menschenmenge hat sich im Säulengang der Berliner Museumsinsel gebildet. Sie hört einem Mann zu, der in einem T-Shirt von Fossil Free Berlin auf einer Mauer sitzt, freundlich in die Runde schaut und eine Stehgreifrede hält. Es geht um Klimagerechtigkeit, schmelzende Polkappen, Milliarden-Investitionen und Menschen in aller Welt, die sich zusammenschliessen. Der Mann ist Träger des alternativen Nobelpreises und hat vor wenigen Jahren eine Graswurzelbewegung mit dem Namen 350.org und die Fossil-Free-Kampagne gegründet, die heute auf allen Kontinenten aktiv ist.

Mit einem untypischen Artikel „Do the Math“ im Rolling Stone Magazine hat er mehr Reichweite als Justin Bieber bekommen und eine Idee in die Welt gesetzt, die das Zeug hat, die Klimakrise zu bremsen oder sogar zu stoppen. Seine Idee verbreitete sich so schnell, dass die Industrie der Öl-, Kohle- und Gas-Konzerne sie inzwischen als „Gefahr“ für ihre Geschäfte ansieht. Der Mann auf der Mauer ist Bill McKibben und seine Idee heißt Divestment.

Unser Team von Fossil Free Berlin hatte die Ehre, Bill für einen Tag in Berlin zu empfangen und mit ihm den Tag zu verbringen. Die Highlights seines Besuchs – wie zum Beispiel sein Interview mit der ZEIT „Die Trumps dieser Welt lieben diese Industrie“, Videodrehs, ein Abendessen mit Vertreter*innen von Klima- und Umweltorganisationen – beschreiben wir bald ausführlicher in diesem Blogartikel. Hier sind die ersten Fotos.