BerlinerKonsens

Meilenstein: 47 Bundestags-Abgeordnete unterzeichnen für fossilfreie Bundes-Aktiendepots

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Wir jubeln! Denn das ist etwas Großes:

Fossil Free Berlin veröffentlicht heute die Namen der ersten 47 Bundestags-Abgeordneten, die sich gemeinsam dafür einsetzen wollen, staatliche Aktiendepots fossilfrei zu machen. Sie alle haben unser Positionspapier „Berliner Konsens für Klimastabilität und Rücklagen des Bundes“ persönlich unterschrieben, damit Bundesbeamten-Pensionen in Zukunft ohne Aktien von Fracking- und Ölkonzerne, finanziert werden – also klimafreundlicher und finanziell sicherer.


Zustimmung für fossilfreie staatliche Aktiendepots kommt jetzt schon aus vier Bundestagsfraktionen. Interessant ist: Die Mehrheit der Erstunterzeichnenden kommen nicht etwa aus der Opposition, sondern aus den Reigerungsparteien, und die SPD hat die meisten Stimmen.

Zahl der Erst-Unterzeichnungen:
SPD 26, Grüne 9, LINKE 6, CDU/CSU 5, Parteilos 1.

Alle Namen sind hier dokumentiert (bis ans Ende scrollen).

Um diesen Meilenstein zu erreichen, haben wir SEHR viele Gespräche für das Bündnis geführt. Z.B. bei unseren Parlamentarischen Fach-Frühstücken und unserer #FinanceForFuture-Podiumsdiskussion in einem Kinosaal.

Auf Twitter meldeten sich Bundestags-Abgeordnete aus vier Parteien und erklärten mit dem Hashtag #JaZumBerlinerKonsens, warum sie sich für Divestment stark machen:


MdB Cansel Kiziltepe, SPD, Mitglied im Finanzausschuss des Bundestages, schreibt:



MdB Martin Patzelt, CDU, schreibt:



MdB Lisa Paus, finanzpolitische Sprecherin der Grünen, schreibt:



MdB Lorenz Gösta Beutin, LINKE, schreibt:

 

Nächster Schritt, für den wir überparteilich werben:

Alle Unterzeichnenden sollen schnell eine Gesetzesänderung auf den Weg bringen, die Risikoaktien klimaschädlicher Energiekonzerne in Zukunft ausschließt (für Interessierte: VersorgungsRücklageGesetz).

Der „Berliner Konsens“ kann außerdem weiter von Bundestags-Abgeordneten online unterschrieben werden: https://fossilfreeberlin.org/berliner-konsens/